Guten Morgen Liebe! Guten Morgen Leben! Guten Morgen göttlicher Tag! Stirb und werde! Diese Worte wehen durch meine Gedanken.

Warum? Ganz einfach, weil das so ist.

Die Themen Sterben, Tod und Trauer tauchten in den Synergiecoachings der vergangenen Wochen auf.

Ich überprüfe mich, was die Themen mit mir machen, wie sie mich berühren und in Bewegung bringen. Zuerst fällt mir etwas Provokatives ein:

“So viele Gesundheits-, Fitness-, Essens- und so-bleibst-du-gesund-Ratgeber gibt es und viele Mediziner und Lebensversicherungen und ... immer noch wird gestorben.”

Erstaunlich?!

Übrigens, das gilt für Menschen, Tiere und Pflanzen und Sterne und ... gleichermaßen. Meine Augenbrauen wandern noch oben, meine Mundwinkel auch.

Einen Satz picke ich auf, der für mich als mentale Melodie von der Gesellschaft gesummt und getragen wird:

“So ein guter Mensch, immer freundlich, immer zuvorkommend, immer lustig, warum musste der so früh sterben?”

Spontan steigen in mir Folgefragen auf: “Ist Sterben eine Strafe?” oder “Ist ein langes Leben eine Belohnung für “Gutmensch-Sein”?” oder “Stelle ich gerade unmenschlich komische Fragen?” ;-)

Mein Erkennen aus dem novemberlichen Gedankenmischmasch meiner Denkmaschine ist:

Die Konzeption, die Geburt und das Sterben, der Tod umschließen das Leben.

Integriere ich den Tod in mein Leben, statt ihn zu fürchten, erwacht mein Bewusstsein für das lebendige Sein.

Das ist wie ein Spiel spielen. Die Spielzeit im Miteinander ist viel länger und lustiger und für mich wichtiger, als der Moment des Sieges. Den wahren Gewinn erlebt jeder, in dem gemeinsam erlebten spielerischen Miteinander.

“Ich bin” erhält für mich eine genüsslichere, liebevollere und wachere Qualität.

Danke Gott! Danke Tempel der Seele, auch Körper genannt! Beherzten Dank den göttlichen Gedanken!

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