Heute in der Früh, als ich erwachte,

erwachte ich mit der kompletten To-do-Liste in meinen Gedanken. Früher erzeugte diese in mir entweder sofortige Erschöpfung oder Hektik und Druck.

Doch heute denke und sage ich zu mir selbst "Stopp!" und  "Guten Morgen Gott." Dieser Gruß zaubert die Liste auf den Schreibtisch zurück und ein Lächeln in mein Gesicht. Erst danach setze ich mich auf und spüre in meinen Körper.

Fühlt mein Körper sich gut an, bedanke ich mich bei Gott und meinem Körper und lasse den Gang zu einem gewissen Örtchen folgen.

Fühlt mein Körper sich ungut an, lächel ich trotzdem, denn ich kenne, Gott sei Dank, genug wirksame Übungen, die mich und meinen Körper wieder in Gang bringen. 

Im Badspiegel nehme ich Kontakt mit mir selber auf und lächel mich an. So auch heute. Das, was mir der Spiegel zeigt, bin ich. Ganz gleich ob es meinem Schönheitsanspruch gefällt oder nicht, das bin ich, mit dem ganzen Ausdruck meiner 68 ge- und erlebten Jahre.

Ich ehre mich mit meinem Lächeln und schaue ob und wie meine Augen strahlen, statt nach neuen Fältchen zu suchen. Was für ein lustiger Ausdruck, danach muss ich gar nicht mehr suchen, die zeigen sich nämlich freiwillig. ;-)

Dann fiel mir noch der Psalm 138/8 ein, den ich erst gestern zufällig ;-) in meiner Bibel fand und las: "Der Herr wird es für mich vollbringen! Herr, Deine Gnade währt ewiglich, das Werk Deiner Hände wirst Du nicht im Stich lassen." 

Ja, und ich begann mit meinen Übungen.

 

 

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