Zwei Sätze tanzten heute in meinen Gedanken:

„Das Wort hat Macht“ und „Ich bin ein Quell´ und kein Jungbrunnen“.

Verrückt, dachte ich, das eine hat doch nichts mit dem anderen zu tun. Die Worte schwirrten mir weiter durch den Kopf. Da hilft nur eins, ich erstelle einen neuen Blog-Eintrag. Gedacht, getan. Na, das ist doch gleich der Beweis dafür, dass das Wort Macht hat, oder? ;-)

Ja, es stimmt, Worte haben Macht, weil sie gesprochen, selbst nur gedacht, etwas in uns selbst und unserem Gegenüber auslösen und machen.

Betrachte ich das Wort Jungbrunnen, lässt es mich lächeln. Vor meinen Augen taucht das Bild des Malers Lucas Cranach der Ältere ;-) auf. In Öl gemalte und erfüllte Sehnsucht nach äußerlich jugendlicher Schönheit. Nur ins Wasser eintauchen und jung wieder auftauchen, so einfach. Das wäre ein Mal ein richtiges Wunder.

Das Wort „Quell´" oder Quelle zaubert in mir Gefühle von: sprudelnde Frische, Beweglichkeit, blinken im Sonnenschein, Lebendigkeit und auch Kühle. Ja, das bewirkt das Wort „Quelle“ in mir und - gerade jetzt wird mir bewusst, es zählt die Qualität des Wassers einer Quelle, nicht das Alter. ;-)

Das Wort hat Macht.

Dazu zitiere ich die letzten zwei Zeilen eines meiner Gedichte:

Worte sind Worte und treiben auf Tönen dahin.

Empfangen, gehalten und in Taten gewandelt, offenbart ihr Sinn.

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