Guten Morgen Gott, guten Morgen Leben, guten Morgen Tag. Heute in der Früh,

spazierte mir das Thema hören und speziell zuhören durch meine Gedanken. Schmunzelnd erinnere ich Gespräche mit anderen und - wie schnell wir Menschen, vor allem wir weiblichen Menschen, vom Zuhören in Selbersprechen umschalten. Auf´s Stichwort fällt uns unsere eigene Story dazu ein und wir legen los, ganz gleich, ob die andere Person schon fertig ist oder nicht.

Durch meine Praxisarbeit bin ich trainiert zuzuhören, auch mir selbst. Die bayerische Sprache schenkt ein wundervolles Bild, nämlich: „Maul vor Hirn haben“, d. h. spontanes Sprechen. Die Anlage, zuerst zu sprechen und dann zu denken, hat mich lange geritten. Übrigens, Körperzeichen als Talente und Fähigkeiten biete ich kursmäßig und als Workbook.

Worte bedeuten mir sehr viel und bewirken in mir genau so viel. Von kleinauf galt ich als „vorlaut“, was in mir immer wieder einen schmerzlich bitteren Beigeschmack bewirkte. Irgend wann wollte ich diesen Geschmack loswerden und ich startete zu schweigen. Leute, ich verlor meine Freude, meine Leichtigkeit, meinen natürlichen Ausdruck. Ein Talent, eine Begabung zu unterdrücken fühlt sich höllisch an.

Gott, ich danke Dir, dass ich die Erkenntnis erhielt, dass, wenn ich meinen eigenen Worten zuhöre, ausgesprochen oder nur gedacht, ich erstens mein Mundwerkzeug und zweitens meine Gedanken kontrollieren lerne. So kann ich verbalen Quatsch und zu schnell gegebene Versprechen gleich relativieren, was ich immer wieder trainieren darf.

Danke Gott. Danke Jesus. Danke Lebensschule.

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