Guten Morgen Gott! Guten Morgen uns Menschen. Guten Morgen goldener Oktober.

Heute nach dem Erwachen und dem Morgengruß spürte ich, wie mein Körper meinem Bewusstsein eine Liste von momentan gefühlten Beschwerden mitteilen wollte. Ja, danke! Nach dieser Zustimmung traf ich eine neue Entscheidung:

Heute wird ein, Achtung Antje, ist ein wundervoller Morgen, der den Weg für einen wundervollen Tag ebnet.

Sanft bewegte ich meinen Körper zu meinem Kreativplatz und öffnete den Vorhang. Was für ein göttliches Geschenk zeigte sich mir! Die volle Schönheit eines tiefblauen noch-Nachthimmels, verziert mit einer strahlendklaren Mondsichel, mit im Osten sich ankündigendem beginnenden Tageslicht und dem Versprechen Sonnenschein.

Erfüllt mit Schönheit und Dankbarkeit ging ich die Treppe hinunter, zündete eine Kerze an und bereitete meinen Morgenkaffee. Ich schätze ihn mit Milch und mit einer für mich trinkfähigen Temperatur. Köstlich!

Die körperlichen Zickereien lösten sich und nach dem ersten Schluck erinnerte ich mich an gestern, als zwei kleine Jungs total glücklich und genüsslich einen Apfel meines Apfelbaums aßen (Ungewaschen?! ;-) Klar!).

„Und einen Apfel bringe ich der Mama mit.“ sagte der etwas größere. Ich fragte den Vater, ob er ein paar Äpfel mehr mitnehmen wolle. Als er es bejahte, brachte ich eine Tüte und er pflückte ein paar Äpfel vom Baum. Voller Freude trug der Kleine, der aber der größere der Beiden ;-) war, die gefüllte Tüte davon.

Ein Lächeln öffnet mein Gesicht. Ja, ich gebe mentale und echte Früchte, jeweils zu seiner/ ihrer Zeit. Mein Gott, danke. Was für eine Bereicherung ist es, geben zu dürfen und zu können.

Lustig, gerade jetzt wird mir bewusst, dass diese Apfelgeschichte mal anders und völlig unschuldig ist, im Vergleich zur paradiesischen Adam-und-Eva Geschichte.

Übrigens, ich erhielt gestern, vor der Jungs-Apfelgeschichte, selber ein Geschenk. Während meines Einkaufs kam eine mir unbekannte Frau auf mich zu, mit folgenden Worten: „Hallo! Darf ich ihnen ein Kompliment machen?“ Leicht irritiert schaute ich sie an, als sie weiter sprach: „Sie sehen richtig toll aus!“ „Danke!“ sagte ich und - typisch Frau fügte ich fast entschuldigend hinzu: „Ich habe mich nur so angezogen, wie ich mich wohl fühle.“

Danke Gott. Danke Jesus. Danke Lebensfreude. Danke goldener Oktober.