Guten Tag Gott! Guten Tag Jesus! Guten Tag Freunde und Freundinnen! Tagelang plagten mich wechselnde Gedanken zu

einem neuen Beitrag. Ja, ja, ich will ;-)

Hin und her bewegte ich Worte, Sätze und Themen im Kopf. Mit jeder neuen Beratung blitzte auf: “Das ist das Thema! Darüber schreibe ich jetzt!” Doch die Wortequelle blieb bis heute, gerade jetzt, ein jämmerliches Rinnsal.

Eine Bemerkung, die ich gestern wieder einmal hörte, verunsicherte mich kurz und Zweifel überfluteten mich. Die Bemerkung gebe ich sinngemäß wieder, so wie ich sie wahrnahm: “Mir fällt es schwer an Gott und Christus zu glauben und, wenn du das so sagst, fühlt sich das für mich irgendwie komisch an”. Spontan stiegen Abneigung in mir auf und die Worte: “Ich werde wegen meines Glaubens abgelehnt.” Stopp!

Mensch Antje, das kennst du doch auch, oder? Klar! Kurz tropften Erinnerungen durch meine Gedanken. Ja. Wut und Enttäuschungen und Hochmut und ...

Ich fand meinen Glauben auch erst im Laufe meines Lebens wieder, nach meiner Sturm- und Drangzeit, nach Stürzen, Schmerzen und vor allem, nach tiefer Erschöpfung. Erst da erschloss sich mir der Weg zur göttlichen Quelle und ich entdeckte und erlebte die Wirksamkeit der Kraft des Glaubens.

Vom Ich-will hin zu Ich-bin.

Ich-will entspringt oft meinem Hochmut, meiner Fehlwahrnehmung und meinem engstirnigen Wollen. Tja, das mit dem eigenen Willen war wohl bis heute für mich ein fettes Missverständnis und machte mich oft eigensinnig, ungeduldig, wütend ...

In der Schöpfungsgeschichte lese ich: “... Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, hauchte ihm seinen Atem ein und gab ihm einen freien Willen ...

Ein freier Wille macht mich frei zu sein, gibt mir den Mut, ich selbst zu sein, manchmal entgegen menschlicher Zustimmung.

Ich-bin macht mich wach und aufmerksam und lebendig und heiter ...

Danke Gott. Danke Jesus. Danke Lebensschule.

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