Guten Tag Liebe! Guten Tag Leben! Guten Tag Tag! ;-) Im täglichen Sein und Tun nutze ich bevorzugt meine rechte Hand.

Welche Hand bevorzugen Sie?

In einem Gespräch mit einer Freundin tauchte die Frage auf: “Was ist der Unterschied zwischen Vertrautem und Gewohntem?”

Folgende Antwort fand ich für mich:

Vertraut ist mir, was ich kenne und doch nehme ich mich selbst und mein Tun während meines Tuns wahr. Stimmt, ich fühle mich dabei. In dem Moment, in dem ich mich - an was auch immer - gewöhne, verliere ich die Achtsamkeit, handle automatisch und manchmal auch gefühllos.

Ich habe erkannt, dass ich, wenn ich in meinem Leben Neues erleben will, einige Verhaltens-, Denk- und Sprechgewohnheiten wandeln darf.

Seit einigen Tagen verändere ich die Reihenfolge meiner Morgenrituale. Nach meinem Morgengruß (noch liegend) übe ich bewusst, neu mein Bett zu verlassen. Echt, ich finde es total lustig, wie viele unterschiedliche Möglichkeiten ich zum Aufstehen entwickle und wie viele Gewohnheits-Hop-und-Top-Reflexe mein Körper mir anbietet.

“Für so naive Spielchen habe ich morgens keine Zeit, weil ...” klingt es mir in den Ohren. Hallo, ich brauche vielleicht eine Minute zusätzlich, um meine Routine zu durchbrechen.

Mein gewohntes morgentliches Aufstehen war: das Bett verlassen, zur Toilette gehen, den Blick in den Spiegel vermeidend ;-) , die Treppe heruntersteigen, das Wasser für den Morgenkaffee kochen ...

Jetzt beobachte ich, welches Bein zuerst aus dem Bett will und entscheide mich dann bewusst, das andere zu nehmen. Mit dem hüpfe ich (wenn´s schon klappt) weiter ins Bad, wechsle vorm Spiegel zum anderen Bein und begrüße mich mit einem fröhlichen: “Hallo! Du wundervolles Wesen.” Erst dann lasse ich mich herab zum Toilettensitz. ;-)

Für die Birne ist das schon eine kleine Revolution, diese Trainingseinheit zur Selbstwahrnehmung am frühen Morgen. Zusätzlich übe ich, meine Zähne auch mit meiner linken Hand zu putzen. Mein Gott, echt, da stelle ich mich an wie ... Ganz gleich wie ;-)

Meine “eingefahrenen Gewohnheiten” wahrzunehmen und die Einseitigkeit in eine neue Vielseitigkeit zu wandeln, das ist die Herausforderung. Bewusst achte ich darauf, dass ich meine linke Körperhälfte (und rechte Gehirnhälfte) wieder mehr beachte, aktiviere und integriere. Das braucht ein paar Sekunden mehr Zeit, stärkt dafür um ein Vielfaches meine Selbstwahrnehmung und hält mich achtsam.

Gelebte Gleichwertigkeit in mir und mit mir selbst.

Danke Gott. Danke Körper. Herzlichen Dank göttliche Gedanken.

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